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Remote Desktop Services - Gateway und Virtual Private Desktop 

 

Remote Desktop Services - Gateway und Virtual Private Desktop

Terminal Server sind bekannt und in aller Munde. Citrix kennt jeder. Nachdem nun aber alles in Richtung Virtualisierung stürmt, stellt sich die Frage ob man Terminal Server noch braucht oder nicht vielleicht doch auf eine VDI Lösung wechselt. Sei es nun von VMware genannt View oder auch andere Lösungen. Nur - wir fragen uns - wussten sie das Microsoft das auch kann? Vor allem, wussten sie dass es das alles auch "gemischt" kann?

Die umbenannten Remote Desktop Services erlauben es nicht nur mehr einen Terminal Server zu betreiben. Als Ergänzung  gibt es auch den Remote Desktop Connection Broker Service, der für alle erdenklichen Verbindungen eines RD Clients zu seiner Desktop Source zuständig ist. Damit ist es neben der klassischen Remote Desktop Server natürlich auch möglich ganze virtuelle Clients als Desktop Pool zur Verfügung zu stellen.

Damit hat man eine schöne Infrastruktur innerhalb des Unternehmens. Jetzt stellt sich aber natürlich immer die Frage: Wie können Clients ausserhalb des Unternehmens davon profitieren? Nun ja - ganz einfach. Der Remote Desktop Gateway Service erlaubt es für den Client vollkommen transparent auf diese Infrastruktur zuzugreifen. Die Verbindung selbst erfolgt über RPC over HTTPS und ist daher in fast allen auch eingeschränkten Hotspots oder Internetcafes möglich. Auch wenn kein VPN möglich, kann der User trotzdem auf seine Ressourcen innerhalb des Unternehmens respektive auf seinen vollständigen Firmendesktop zugreifen.

Und - nebenbei gesagt, wenn sie mit ihrem iPad gerade unter einem Baum ein eBook lesen, können sie auch von dort schnell auf ihren Firmendesktop zugreifen. Die dazu passende Software finden sie im AppleShop um knapp 10 USD. Wir wären aber nicht bei Microsoft wenn nicht auch ein Webinterface existieren würde. Dafür gibt es den Remote Desktop Web Access der natürlich vollständig anpassbar ist. Ein wesentliches Feature das nun endlich möglich ist - Per User RemoteApp Program Filtering. Damit kann ein Admin auf User/Gruppenbasis  einschränken welche Applikationen angezeigt und benutzt werden können. Seamless Applications natürlich inkludiert.

Geht man aber einen Schritt zurück und betrachtet diese vielen Möglichkeiten auf Applikationen zuzugreifen, fehlt nun doch etwas. Wieso sollte der User auf eine Webseite wechseln sich dort anmelden um dann seine Applikationen nutzen zu können? Richtig - lassen wir das einfach aus und geben dem User doch direkt die Applikation. Integration von RemoteApps direkt in das Startmenü eines Windows 7 Clients um von dort direkt aufgerufen zu werden wie jede andere Applikation die direkt installiert ist. Damit ist es auf einfache Art und Weise möglich verschiedene Office Versionen die zueinander nicht kompatibel wären einfach parallel auf einem PC zu betreiben.

 

 


Ein Blick in die nahe Zukunft

Ein kurzer Blick in die Zukunft zeigt auch wohin es . RemoteFX am Horizont ist die Antwort auf wenig Bandbreite und immer  mehr Inhalte die in passender Geschwindigkeit übertragen werden wollen. Video, Audio und 3D Grafik am Arbeitsplatz längst schon alltäglich soll auch in einer Remote Desktop Verbindung zur Verfügung stehen.

 

 

 

 

 

 

 

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