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VMware vSphere 4.1 - What's New 

 

VMware vSphere 4.1 - What's New

Mit vSphere 4.1 bringt VMware still und leise ein Maintenance Release seiner Datacenter Schiene auf den Markt. Mit wenigen aber dafür sehr ausgewählten Verbesserungen will man hier mit Qualität punkten und nicht die Masse mit neuem Marketing Geschrei erschlagen.

Änderungen gibt es aber einige die durchaus erwähnenswert sind. Als nicht so unwichtig für bestehende Kunden sei erwähnt, dass dieses das letzte Release mit einer vollständigen ESX Version ist. Zukünftig wird nur mehr der reine Hypervisor in Form des ESXi angeboten. Bereits jetzt empfiehlt VMware im Zuge eines Upgrades durchaus auf ESXi zu wechseln. Begründet wird dieser Wechsel ganz einfach. Neben der Tatsache dass man ein Consolen Betriebssystem einfach nicht braucht sind dort auch die größten Gefahren angesiedelt. Immerhin betreibt man hier eine vollständige Linux VM die gepatched und gewartet werden will. Das ist einfach nicht notwendig und birgt natürlich größere Gefahren. Jeder Patch bringt möglicherweise einen Reboot mit sich und eine gesamte Linux VM sicher zu bekommen und ständig mit Security Patches zu befüttern ist sicherlich auch nicht wenig Arbeit. Um genau das zu verhindern gibt es mit ESXi diese Art der Wartung einfach gar nicht mehr.

Um den Umstieg zu erleichtern gibt es aber auch wesentliche Verbesserungen was das Management betrifft. ESXi selbst kann nun direkt mit der VMware PowerCli, einem Set an Powershell Cmdlets, angesprochen und verwaltet werden. Damit ist auch ohne vSphere Server oder Orchestrator eine gewisse Automatisierung möglich.

Für alle die auch etwas größere Environments ihr Eigen nennen dürfen, mit ESXi 4.1 wird auch Boot from SAN des Hypervisor möglich. Auch die neue vStorage APIs for Array Integration (VAAI) verbessern das Handling in großen Umgebungen. Aber was genau ist VAAI? Einfach gesagt – der Hypervisor kann damit gewisse Arbeiten an ein Storagesystem auslagern. Man stelle sich vor sie brauchen einen Klon einer VM. Dann besteht die einzige Tätigkeit des Hypervisors eigentlich daraus dass er sehr viele Blöcke auf dem Storagesystem kopiert. Das könnte das Storagesystem eigentlich auch selbstständig tun. Und genau das ermöglicht die VAAI. Man kann damit dem Storagesystem einen Task geben und sobald fertig, meldet sich das Storage das der Task erledigt ist. Gerade bei sehr I/O intensiven Anwendungen wie dem Template Deploy von VMs oder einem Storage vMotion kann dies viele Resourcen auf ESXi Seite sparen. Einer der ersten Storage Hersteller die diese API integrieren ist die Firma Netapp mit ihrem FAS Storage Systemen. Hier ist bereits mit Q4/2010 mit der Fertigstellung zu rechnen.

Zum Abschluss sei noch kurz gewarnt. Das Upgrade auf die Version 4.1 selbst gestaltet sich generell relativ einfach, gerade der vSphere Server erlaubt es nun endlich, oder besser gesagt – benötigt ein 64bit Betriebssysteme . Trotzdem sollte man darauf als aktueller View Kunde noch verzichten, da der Composer noch keinen 64bit Support hat und dadurch in dieser Konstellation noch nicht funktioniert. Erst mit dem Release von View 4.5 wird auch der Composer auf 64bit gehoben und dann wieder in Kombination mit vSphere 4.1 supported.

 

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