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EHZ Beitrag: Microsoft: Qualitätsschub dank Differenzierung
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Qualitätsschub dank Differenzierung Microsoft und HATAHET im Gespräch mit Wolfgang Franz Anfang November 2010 startete das neue Partnerprogramm namens Microsoft Partner Network (MPN). EHZaustria sprach mit Cornelia König und Franz Kramer über die Auswirkungen auf die heimische Reseller-Landschaft und die Vorteile für Endkunden.
Die größte Änderung des neuen Programms betrifft den Gold-Status als Top-Qualifizierung. Diesen kann der Partner nur in jenen Bereichen tragen, für die er sich zertifiziert hat. In Vergangenheit war für Kunden nicht leicht ersichtlich, wo sich der Partner tatsächlich zur Elite zählen durfte.
Differenzierung war laut Cornelia König, Partner Network and Portal Manager, und Franz Kramer, Partner Sales Lead, beide Microsoft Österreich, deshalb auch der größte Wunsch seitens der Partnerlandschaft. Der Übergang zum neuen Programm soll bis Oktober2011 abgeschlossen sein, bis dahin sind alle notwendigen Zertifizierungen unter den verschärften Bedingungen zu machen. Im alten Schema teilte sich die Reseller-Landschaft in etwa in 200 Gold-, ebenso viele Silber- und 3.600 Registered Partner. "Durch die gestiegenen Anforderungen in technischer und vertrieblicher Natur rechnen wir damit, dass es in Zukunft 50 Prozent weniger Gold-Partner geben wird, dafür 300 bis 400 Reseller mit Silber-Status. Beim Einstiegslevel sollte es zu keinen Änderungen kommen", sagt Kramer.
Eine weitere Motivation , das sechs Jahre alte Programm einer Revision zu unterziehen, war die Aktualisierung der Spezialisierungen bzw. Kompetenzen, die teilweise nicht mehr den heutigen Marktanforderungen entsprachen. "Endkunden konnten zudem mit den alten Bezeichnungen oft nichts anfangen. Wir haben deshalb die Kompetenzen klar ausgerichtet und mit allgemein verständlichen Namen versehen", präzisiert König. Die Vorteile, die sich durch die Neoorientierung ergeben, sind mannigfaltig: "Wir erwarten, dass wir gemeinsam mit den Partnern, die wirklich aktiv am Markt sind, mehr Business generieren werden. Wir können sie gezielter fördern und durch Marketing-Maßnahmen stärker positionieren", so Kramer. Aus Endkundensicht bedeutet das Partnerprogramm nichts weniger als einen Qualitätsschub: "Durch die klare Kommunikation, was Partner können, wird die Selektion einfacher. Damit sollte die Qualität der Projekte steigen", sagt Kramer. Unterstützt wird dies durch den neuen Online-Marktplatz namens Pinpoint. Die Plattform, auf der Partner ihre neu erworbenen Gold- und Silber-Kompetenzen sowie Lösungen dem potentiellen Klientel präsentieren können, ersetzt den Partner Solution Finder und den Partner Marketplace. Das dynamische Ranking in Pinpoint ermöglicht Partnern neben der Zertifizierung eine weitere Differenzierung. Dass der Online-Marktplatz nicht vor Landesgrenzen halt macht und internationale Konkurrenz ermutigt, bereitet Cornelia König kein Kopfzerbrechen: "Wir wollen die lokale Wertschöpfung stärken. Früher war es leicht möglich, Kompetenzen über Landesgrenzen hinaus zu vererben. Uns ist wichtig, dass auch ein Commitment dahintersteht und lokaler Umsatz generiert wird. Durch das neue System wissen wir nun genau, welche Ressourcen der Partner tatsächlich vor Ort sind."
Kurz und bündig: HATAHET - GoldschmiedeDas Wiener Unternehmen HATAHET productivity solutions ist nicht nur Österreichs erster Microsoft Gold-Partner im Bereich "SharePoint, Portals & Collaboration" nach den Regeln des neuen Partnerprogramms. Auch zählt es zu den Gewinnern der sogenannten Pinpoint Challenge, bei der die Unternehmen, Anwendungen und Dienstleistungen durch Kunden bewertet wurden - kurz: HATAHET ist einer der Vorzeige-Partner der heimischen Microsoft-Szene. Der Geschäftsführer, Nahed Hatahet, ist damit einer jener Partner, die durch das neue System am meisten profitieren. Seine Kunden genießen schon seit längerer Zeit die hochqualifizierte Beratung und Umsetzung in Sachen SharePoint. Nun kann er dieses Differenzierungsmerkmal leichter in den Markt hinaustragen. "Bei uns ist alles Gold, was glänzt", heißt es da kurz und bündig. Das Unternehmen bestätigt vier technische Mitarbeiter, die für SharePoint 2010 zertifiziert sind, und weitere zertifizierte Personen für die Bereiche SharePoint 2010 Lizenzierung und Sales. Darüber hinaus kann er zahlreiche professionell abgewickelte Referenzen nachweisen. Zudem hat er alle 20 Applikationen, die aus seiner Software-Schmiede stammen, in Pinpoint gelistet. Für Mitte nächsten Jahres ist ein Online-Shop geplant, wo die Produkte für die gesamte Marktregion angeboten werden sollen. "Wir gehen ins Online-Geschäft, weil wir überzeugt sind, dass uns die Cloud künftig Business in bestimmten Bereichen bringen wird. Ein langfristiger Plan ist es, unsere Produkte in der Cloud zur Verfügung zu stellen." Damit setzt da Unternehmen auf Microsofts Trend-Thema Nummer eins, für das der österreichische Markt der Einschätzung von Hatahet zufolge in fünf bis zehn Jahren reif sein wird. "Man muss dem Markt Zeit geben - Zeit, um das Vertrauen in die neue Technologie aufzubauen", so Nahed Hatahet im Gespräch mit EHZaustria.
>> EHZ Ausgabe Dezember 2010>> Pressetext Austria Aussendung vom 12.11.2010
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