Darüberhinaus verfügt SharePoint 2010 über die aus Office 2007 bekannte Ribbon-Benutzeroberfläche, was die Anwenderaktzeptanz deutlich steigert. "Ein entscheidender Punkt, denn viele Projekte scheitern am End-User, falls die gebotene Lösung zu kompliziert erscheint." Mit der neuen Oberfläche ergibt sich ein einheitliches Nutzungserlebnis: Egal ob der Endanwender zwischen Microsoft-Programmen hin- und herspringt, von der Client- zu Web-Anwendungen wechselt oder Daten aus dem SAP-System bearbeitet - er muss die gewohnte Office-Umgebung nicht mehr verlassen.
Dass sich Redmond bei der Entwicklung der Version 2010 stark am Nutzungsverhalten der Endanwender orientiert hat, zeigt sich auch der Integration von Social Networking Funktionen. Nahed Hatahet schränkt jedoch ein: "Das sind Killer-Funktionen, allerdings ist der Markt noch nicht reif dafür. Es braucht Zeit, bis die Vorteile für den Business-Bereich erkannt werden".
Alles in allem stellt SharePoint 2010, das "Enterprise Content Management for the mass" für Hatahet weniger ein Produkt, als eine Plattform dar, die weit über die Möglichkeiten der klassischen Server-Installation hinausgehen. "Wir sind bereits im Organisationsberatungsbusiness, das Partnern zahlreiche Chancen bietet" - ein Ansatz, mit dem er schon einige Großkunden überzeugen konnte.
Auch Microsoft selbst zeigt sich mit dem Engagement zufrieden: "Steve Ballmer hat SharePoint 2010 als Facebook für Unternehmen" bezeichnet, was die Vielfältigkeit der Plattform aufzeigt. Partner wie Nahed Hatahet bringen diese Innovationen nach Österreich und das KnowHow in Unternehmen - schon lange vor der Produktverfügbarkeit", sagt Herbert A. Koczera, Pressesprecher Produkte bei Microsoft Österreich.